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Reisevorbereitungen und Impfungen
Wer in die Amazonas-Region reist, sollte frühzeitig über die Vorbereitung nachdenken - nicht erst dann, wenn es ans Kofferpacken geht. Vor allem die Impfungen sollten ausreichend lange vorher angefragt werden, denn der Impfschutz muss aufgebaut werden und ist nicht sofort nach der ersten Spritze vorhanden. Der übliche Schutz vor Tetanus, Diphtherie, Polio und Keuchhusten sollte aktuell sein. Darüber hinaus sollten Sie gegen Hepatitis B und Typhus geimpft sein.

In den Waldgebieten des Amazonasbeckens in Höhenlagen unter 900 Meter besteht ganzjährig das ernste Risiko einer Malariainfektion. Nach Bundesstaaten sortiert, gilt dies insbesonders für folgende Gebiete:  Amazonas (untere Abschnitte der Flüsse Rio Negro, Rio Solimões, Rio Madeira und Rio Rorús sowie ländliche Gebiete in Manaus und seinen Nachbarbezirken), Pará (alle ländlichen Gebiete ausserhalb von Belém), Maranhão (Zentrum und Westen), Amapá (Norden und das Vale do Jar Tal), Acre (die Täler von Acre, Taranacá und Aburia sowie die Bundesstrasse zwischen Tarauacá und Cruzeiro do Sul), Rondônia (die Gebiete um Cardeias, Ariquemes, Costa Marques und Machadinho),Roraima (Gebiete der Yanomanu- und Macuxi Indianer) Mato Grosso (Norden und Westen), und Tocantins (Norden, Araguaia Region sowie einige schwer zugängliche Gemeinden im Süden). Am höchsten ist das Risiko in neuerschlossenen Sieldungsräumen, da sich hier oft multiresistente Malaria tropica Erreger finden. Für all diese Gebiete empfehlen Tropenärzte eine Malaria-Prophylaxe sowie das Mitnehmen von Notfallmedikamenten. Innerhalb der grösseren Städte wie Manaus, Santarém, Macapá, Pôrto Velho, Boa Vista oder Maraba ist das Risikio geringer aber nicht inexistent. Wer plant, mit Rucksack oder Auto quer durch Brasilien zu reisen, sollte in Erwägung ziehen, Malaria Medikamente vorbeugend einzunehmen. Für Reisen in die Staaten Amapá, Amazonas, Maranhão, Roraima, Pará, Rondônia und Tocantis - wird weiterhin zu einer Gelbfieberimpfung geraten.

Die Planung der Impfungen sollte mindestens vier bis bis Wochen vor der Abreise mit der Konsultierung eines Reisemediziners beginnen. Dieser trifft die Wahl der zu verwendenden Medikamente anhand der aktuellen Lage in den Zielgebieten, des individuellen gesundheitlichen Zustands des Reisenden sowie ggf. noch existierendem Impfschutz. Neben den Impfungen müssen auch die Versicherungen rechtzeitig abgeschlossen werden. Eine Reise-Krankenversicherung schützt bei Erkrankungen im Ausland, denn eine normale gesetzliche Krankenversicherung kommt hier nicht auf. Achten Sie darauf, dass auch ein Rücktransport nach Hause in der Versicherung enthalten ist. Sinnvoll sind eine Reiserücktrittskostenversicherung und eine Reisegepäck-Versicherung.

Weiterhin ist eine angemessene Kleidung wichtig. Auch wenn es warm und feucht sein mag, sollte dennoch auf lange Kleidung nicht verzichtet werden. Lange Shirts und Hosen schützen vor Mücken und anderen Insekten und gehören deswegen mit in die Reisetasche, in ländlichen Gegenden sind geschlossene wasserabweisende Schuhe offenen Sandalen vorzuziehen. Eine Kopfbedeckung schützt vor der starken Sonneneinstrahlung, auch eine Sonnenbrille gehört ins Gepäck. Rechnen Sie mit teilweise kühlen Abenden, außerdem sind einige Gebäude und öffentliche Verkehrsmittel so stark klimatisiert, dass dort rasch zu kühl werden könnte. Packen sie daher auch einen etwas Sweater oder eine leichte Jacke ein. Wer mit seinem Notebook in ländliche Gebiete reist, benötigt ein Netzteil das gleichzeitig mit 110V und 220V arbeitet. Dies ist auch heute immer noch nicht bei allen Geräten der Fall und sollte deshalb überprüft werden. Auch die Mitnahme eines Ersatznetzteils ist keine schlechte Idee. Vor Feuchtigkeit und Stössen schützt ein Laptopkoffer, am besten einer, in den Gerät samt Tasche und Zubehör passt. Brasilien Neulingen sei ans Herz gelegt, dass pvor allem in Landesinneren portugiesiche Sprachkenntnisse im höchst hilfreich, wenn nicht unumgänglich, sind. Deswegen zahlt sich ein Sprachkurs in der Heimat in jedem Fall aus. Wem hierzu die Zeit fehlt, sollte noch Möglicheit eine Woche Strandurlaub ian einem der vielen Ziele entlang der brasilianschen Küste einplanen, wo die sprachliche Aklimatisierung in der Regel leichter fällt.

In die Reisetasche gehören weiterhin Medikamente, zur Soforthilfe bei Magen-Darm-Beschwerden, Kopfschmerzen, Grippe oder Fieber eingesetzt werden können.  Nehmen Sie auch Mittel gegen Sonnenbrand und natürlich zur Vorbeugung von Sonnenbrand mit. Außerdem gehört Verbandsmaterial in verschiedenen Größen in den Reisekoffer. Nach der Ankunft in Brasilien deckt man sich in der nächsten Apotheke zudem mit "Autan" ein, einem wirksamen Mittel zur Abwehr von Dengue-Fieber übertragenden Stechmücken.