visitamazonas.com.br

Startseite arrow Anreise
Anreise nach Manaus, Amazonas

Der internationale  Flughafen von Manaus - Aeroporto Internacional Eduardo Gomes (MAO) liegt 14 km vom Stadtzentrum. Mit einem Aufkommen von 1,8 Millionen Passagieren im Jahr steht er an fünfter Stelle unter den braslianischen Flughäfen. Innerhalb Brasiliens unterhalten GOL, TAP, und TRIP Linienverbindungen mit Manaus und weiteren Zielen im Amazonasgebiet. Direktverbindungen nach Manaus gibt es unter anderem von Brasília, São Paulo, Rio de Janeiro und Belém. Manaus und der Bundesstaat Amazonas gehören zur Zeitzone UTC-4 (BWST) und der Zeitunterschied zu Deutschland bewegt sich sommerzeitbedingt zwischen 5 und 6 Stunden. Das Angebot von Flügen nach Manaus von deutschen Städten ist reichhaltig: Neben Lufthansa und Air Berlin bieten unter anderem auch die Airlines TAP, TAM, KLM, Iberia, Delta und United Verbindungen nach Manaus. Direktflüge von deutschen Airports nach Manaus starten zumeist in Frankfurt, daneben aber auch aus Düsseldorf, München, Hamburg und Berlin. Der regelmässsigste Abflugsort für internationale Direktflüge nach Manaus ist Miami, Florida. Einmal am Flughafen Eduardo Gomes von Manaus angekommen, ist das Stadtzentrum per Bus oder Taxi bequem zu erreichen.

Dank seiner Tiefe von durchschnittlich 40 Metern ist der Amazonas ist über seinen gesamten Verlauf durch Nordbrasilien und bis ins peruanische Iquitos, also insgesamt über etwa 3500 Flusskilometer, für Hochseedampfer und Kreuzfahrtschiffe befahrbar. Manaus ist daher, trotz der 1500 Kilometer Entfernung von der Mündung, ein traditionelles Ziel touristischer Südamerika-Kreuzfahrten. Regelmässige Fährverbindungen für den Transport von Autos und Passagieren existieren mit den Städten Belém und Santarém. Von Belém dauert die Fahrt mit dem Färhrschiff nach Manaus 4-6 Tage (ca. 1500 km), von Santarém (ca. 750 km) etwa die Hälfte. Optionen sind reichlich vorhanden, von volksnahen Flussdampfern mit Hängemattenkojen bis komfortabel ausgestatteten Kleinkreuzern. Letztere kosten um die 500 Euro und benötigen etwa 5 Tage. Von dem flussaufwärts im äusserten Nordwesten Brasiliens gelegenen Porto Velho dauert die Reise mit de Fähre ebenfalls mindestens 4 Tage. Wer mit dem Auto unterwegs ist, sollte sich darauf einstellen, dass es nicht immer möglich ist, Sichtkontakt mit dem Fahrzeug zu halten.

Durchgehend asphaltierte Strassen nach Manaus gibt es derzeitig nur eine: die BR-174 von Boa Vista im nördlichen Bundesstaat Roraima an der Grenze zu Venuzuela. Die Anfahrt aus den südlich gelegenen Gebieten Brasliens erfolgt in der Regel bis Belém (BR-153, BR-226 und BR-010), von wo die restlichen 1500 km mit der Fähre zurückgelegt werden (siehe oben). Eine Fahrt über die berühmte  "Transamazonica" ist zwar nicht unmöglich, aber für normale PKW kaum zu empfehlen, zumal über meiste Zeit des Jahres für letzten 900 km die auf jeden Fall eine Fähre genutzt werden muss. Der Bau neuer Autostraßen oder Eisenbahnlinien ist zur Zeit nicht geplant. Die Entfernungen zu den brasilianischen Großstädten sind so riesig und die natürlichen Hindernisse durch stark schwankende Wasserstände im Hinterland so mächtig, dass ein Ausbau der Infrastruktur für Flugverkehr und Schifffahrt zu Recht als sinnvoller angesehen wird. Geplant ist dagegen der Bau einer Brücke  zu den Gemeinden Iranduba und Manacapuru auf der gegenüberliegenden Seite des Rio Negro.